Über die Konsequenzen von Datenpannen und Sicherheitsverletzungen wird gern und lang gesprochen, ebenso über die Schuldfrage, aber selten über die Gründe. Statt einen Schuldigen zu suchen sollte man hinterfragen, welche Sicherheits-Maßnahmen im Unternehmen nicht funktioniert haben.
Die geplante Drosselung von Internet-Anschlüssen nach Überschreiten eines Datenvolumens durch die Deutsche Telekom könnte das Unternehmen viele Kunden kosten. Schon jetzt ist der Frust über unzureichende Datenraten groß. Das legt eine Studie von Steria Mummert Consulting nahe.
Klingt nach Aprilscherz, ist aber keiner: Das Bildungsministerium Mecklenburg-Vorpommern entsorgte 170 „verseuchte“ Desktop-PCs und sorgte für kostspieligen Ersatz.
Wie jetzt im Jahresbericht des Landesrechnungshofs Mecklenburg-Vorpommern nachzulesen ist, wurden im Jahr 2010 ganze 170 Desktop-PCs nach einer Virenattacke durch neue Geräte ersetzt. Das Finanzministerium stellte hierfür satte 187.000 Euro bereit.
Der aktuelle Security Intelligence Report zeigt: Windows XP ist nicht nur das unsicherste aller Microsoft Betriebssysteme, seine Nutzung wird auch immer risikoreicher. Im Vergleich zur 64-Bit Version von Windows 8 sind Windows XP Rechner mehr als 56mal häufiger Opfer von Malware und schädlicher Software, Tendenz steigend.
Irgendetwas klemmte in der Software im Rathaus Schneverdingen (knapp 19.000 Einwohner). Deshalb wurden Bürgerdaten zur Software-Analyse nach Berlin überspielt. Und dort wurde das Notebook bei einem Einbruch gestohlen. Jetzt warnen Stadtverwaltung und örtliche Sparkasse vor den möglichen Folgen.